KAR-MA – ALLES BÖSE KOMMT ZURÜCK

Theater ab 12 Jahren

KAR-MA – ALLES BÖSE KOMMT ZURÜCK

*NACHWUCHS SPECIAL*

KAR-MA

ALLES BÖSE KOMMT ZURÜCK

Von Iris Unterberger

Was wäre, wenn an den Geschichten vom ‚Karma‘ wirklich etwas dran wäre? Wenn es nicht nur ein Mythos, eine Legende wäre? Karma? Das ist doch irgend so ein Ding, das für komische Zufälle sorgt, von denen man dann kleinen Kindern erzählt… Oder nicht?

Was wäre, wenn ‚Karma‘ lebendig wäre? Wenn es unter uns lebte, verkörpert von zwei Schwestern, KAR und MA, die unterschiedlicher nicht sein können? Die eine ist gut, die andere böse – und doch sind sich die beiden ähnlicher, als ihnen lieb ist…

MA versucht, ihre Schwester KAR für ihre Ziele einzusetzen. Sie soll die Menschen, die Welt manipulieren und ihr Schicksal beeinflussen. Und das alles im Sinne von Mas eigenem, abgrundtief bösen System… Das will und kann KAR nicht zulassen! Wird sie sich ihrer Schwester auf Dauer widersetzen können? Oder wird ein Schicksalsschlag ihre redlichen Absichten mit einem Mal ins Wanken bringen…?

Schauspielerinnen: Anja Troppmair, Iris Unterberger, Carina Prem, Lena Kerber (in Doppelbesetzung)
Veranstaltungsort: Grimmen Tennen

Eine Produktion von KULTUR WÄCHST NACH, der Kolpingbühne Wattens und Iris Unterberger.
Foto:©Harry Quan

KAR-MA DIALOGVERANSTALTUNG

Im Anschluss an die Vorstellungen von KAR-MA – ALLES BÖSE KOMMT ZURÜCK findet eine offene Gesprächsrunde mit den Darstellerinnen, den ZuschauerInnen und Mitgliedern des Produktionsteams statt.
Ausgehend von den Eindrücken, die das gemeinsame Theatererlebnis hinterlassen hat, sprechen wir über Kulturpolitik und Jugendkultur in der Region.

„Kar-Ma ist genauso wenig greifbar wie Kreativität, Kultur und Kunst.“

In unserer Gesellschaft ist immer häufiger zu beobachten, dass dem künstlerischen Schaffen die Legitimation entzogen wird, wenn es nicht messbar oder direkt kommerziell verwertbar ist. Wir laden Sie ein, folgende Fragen zu diskutieren:

  • Warum braucht es Jugendkultur in Wattens / in der Region?
  • Die Jugendbedarfserhebung 2008 in Wattens zeigte, dass 60% der befragten Jugendlichen nicht in Vereinen organisiert sind. Wie können wir diese zusätzlich zu den bestehenden Angeboten erreichen?
  • Welche Rolle können Vereine und Jugendeinrichtungen dabei spielen?
  • „In Kar-Ma wird unsere Abhängigkeit von Handlungen, Einstellungen und Gedanken thematisiert.“

  • Wer definiert den Freiraum von Jugendlichen und setzt Grenzen? Und wann hört Selbstermächtigung auf?
  • Was brauchen die jungen Menschen von den Erwachsenen, was umgekehrt?
  • Die Ergebnisse der Diskussionsrunde werden festgehalten und in die nächste Vorstellung integriert.